3 Ideen für Aufmerksamkeit bei deinem Hundefotoshooting

3 Ideen für Aufmerksamkeit bei deinem Hundefotoshooting

Ohren und Augen nach vorne bei den Fotos

Nicht nur du musst in die Kamera schauen. Der Blick und die Aufmerksamkeit deines Hunde sollte auf die Kamera gerichtet sein. Dies kann erreicht werden mit Leckerlis, einem Spiegel oder einem Spielzeug. Diese Möglichkeiten sind bekannt, aber es geht so viel mehr.

Nicht immer Blick in die Kamera

Ich weiß, nicht jedes Bild ist perfekt, wenn du und dein Hund in den Fotoapparat blicken. Hin und wieder sagt ein geteilter Blick mehr als tausend Worte und kann sehr intim sein. Ich lege viel Wert darauf diesen Moment auf einem Foto abzubilden. Allerdings sollten auch Bilder mit Blick in die Kamera in deiner Auswahl vorkommen. Die Mischung macht den perfekten Mix.

1. Die Klassiker für bessere Fotos

Jeder kennt sie und das aus gutem Grund. Fast jeder Hundebesitzer hat bei jedem Spaziergang Leckerlis oder ein Spielzeug mit. Außerdem sind sie deinem Hund bekannt so weiß er was ihn erwartet.

Die Klassiker

  • Leckerlis (besonders Gute, aber auch etwas schwächere, damit du abwächseln kannst)
  • Zerr-Spielzeug
  • Quietsch-Spielzeug
  • eventuell ein Objekt zum Apportieren (schwimmfähig & nicht nicht schwimmfähig)

Leckerlis für Tricks

Muss dein Hund Tricks können für euer Fotoshooting? Nein, auf alle Fälle nicht. “Sitz” und “Platz” genügen vollkommen. Warum sind Leckerlis so wichtig für ein Fotoshooting? Weil sie den Hund motivieren und du damit das Beste aus dem Fotoshooting heraus holen kannst.

Zerr-Spielzeug als Belohnung und für den Fokus

Das Lieblingsspielzeug ist eine wahre Wunderwaffe. Damit rumfuchteln um die Augen von deinem Hund zu lenken oder ihn nach einer Weile “Sitz” richtig toll zu belohnen. Da sich niemand zwei Stunden durchgehend konzentrieren kann, sind mir Pausen zwischen den einzelnen Sets sehr wichtig. Dein Hund darf zwischendurch schnüffeln und spielen. Auch dies fördert die Konzentration wenn wir sie benötigen.

Quietsch-Spielzeug kann die Ohren nach vorne richten

Ich habe bei jedem Fotoshooting ein Quietsch-Spielzeug mit. Nicht damit der Hund damit spielen kann, sondern um die Aufmerksamkeit direkt auf die Kamera zu richten. Manchmal hilft es auch etwas weiter von dem Fotoapparat ein Geräusch zu machen, so kann der Blick gelenkt werden.

2. Trick 17 für den ultimativen Fokus

Die etwas besonderen Helfer:

  • ein Plastiksackerl
  • einen Spiegel
  • ein Schlüssel

Das Plastiksackerl

Ein einfaches Plastiksackerl kann soviel bewirken. Deshalb ist es immer in meinem Fotoshooting-Repertoir. Die Plastiktüte kann zusammen geknüllt werden oder an einer Leine auf dem Boden herumgezogen werden. Ich verspreche dir: da springern die Ohren sofort nach vorne und dein Hund schaut ganz gespannt was mit diesem interessanten Ding passiert.

Der Spiegel

Ein Spiegel wirkt im ersten Moment eventuell komisch oder fehl am Platz. Allerdings jeder, der schon einen Hund in einen Spiegel starren gesehen hat, weiß: Es wirkt! Ich packe den Spiegel gerne aus wenn wir besonders ausdrucksstarke Portraitbilder von einem Hund machen wollen. Dein Hund wird aufmerksam in den Spiegel schauen und auch den Spiegel verfolgen mit seinen Augen. Ich möchte genau diese Blicke festhalten.

Der Schlüssel

Jeder trägt einen Autoschlüssel mit sich herum. Warum diesen Schlüssel nicht auch für Fotos nutzen? Durch schütteln klingelt der Schlüssel. Dies ist ein ungewöhnliches Geräusch für deinen Hund. Manchmal kann der Helfer den Schlüssel auch hinter dem Körper oder hinter der Kamera schütteln, dadurch sucht der Hund nach dem Geräusch.

3. Nicht alleine mit deinem Hund sein. Bring einen Helfer mit für dein Fotoshooting!

Wer könnte dir behilflich sein?

Hast du einen Partner oder eine Freundin? Oder gibt es Mitglieder in deiner Hundeschule, die euch unterstützen können? Eventuell findest du einige Hundefreunde, welche sogar mit dir Fotos machen wollen. So könnt ihr euch gegenseitig helfen.

Wie kann dir ein Helfer das Fotoshooting erleichtern?

Dein Begleiter kann nicht nur sich zum Affen machen und hinter der Kamera herumhampeln. Er kann auch mit dem Spielzeug oder einem Leckerli hinter der Kamera stehen.

Dadurch kann ich mich auf das Wesentliche konzentrieren: wunderbare Fotos machen. Oft muss ich Fotograf und Helfer in einer Person sein. So ist meine Konzentration natürlich geteilt und dies ist nicht gut für deine Fotos. Deshalb gilt: organisiere dir einen Helfer, um das meißte aus deinem Fotoshooting heraus zu holen.

Bonus: Nicht übertreiben!

Die Mischung macht es. Wenn er mehr Motivation benötigt, werden Leckerlis oder ein Spielzeug ausgepackt. Nach einer kurzen Spiel-Pause oder einigen Übungen können sich alle wieder besser konzentrieren.

Außerdem sollten wir deinen Hund auf alle Fälle nicht überfordern. Das heißt: Gib mir bitte Bescheid, sobald dein Hund sich nicht normal verhält oder zu aufgedreht ist. Wenn es deinem Hund zu viel wird, machen wir eine Pause. Während dein Hund schnüffelt oder einfach frei herumläuft können wir die bereits entstandenen Fotos ansehen und besprechen wie dein Fotoshooting weitergehen soll.

Noch Fragen?

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5 Tipps für ein Hundefotoshooting

5 Tipps für ein Hundefotoshooting

Du möchtest mit deinem Liebling ein professionelles Fotoshooting machen, weißt aber noch nicht genau wie du dich darauf vorbereiten kannst und was beim Fotoshooting wichtig ist? Dann ist dieser Beitrag genau das Richtige für dich.

Ich gebe dir heute 5 Tipps für ein gelungenes Hundefotoshooting mit dir und deinem vierbeinigen Begleiter.

1. Fotoshootinglocation suchen

Du und dein Hund kennen die Gegend, wo du lebst, am Besten. Da ich zu dir komme um Fotos von euch zu machen, könntest du dich ein paar Tage vor dem Fotoshooting auf die Suche nach geeigneten Locations begeben. Außerdem ist es hilfreich dienen Hund an diese Locations ein bisschen zu gewöhnen, damit er nicht allzu abgelenkt vom neuen Umfeld ist. 

Tolle Fotolocations sind zum Beispiel:

  • eine große Wiese mit etwas höherem Gras
  • ein kleiner Waldweg
  • ein kleiner See oder Fluss
  • eine Blumenwiese mit einer Möglichkeit zum sitzen
  • ein Park in der Stadt
  • ein schönes Haus mit toller Fassade
  • eine Graffiti-Wand mit vielen bunten Mustern
  • ein abgelegener Strand (aber das ist Österreich leider nicht möglich)

Eine super Location ist abwechslungsreich, hat keine störenden Gebäude im Hintergrund und ein bisschen abgelegen. Aber ganz wichtig ist: auch in einer nicht idealen Location kann man super Fotos machen. Ein Wald oder Wiese können sich gut eignen, aber auch vor einem schönen Gebäude oder in der Stadt können wunderschönen Fotos entstehen. Sei nicht entmutigt, wenn du nichts “Passendes” findest. Manchmal ist genau das spannend und gemeinsam entdecken wir neue Orte rund um dein Zuhause.

Ich kenne auch einige Orte in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland. Fotografiert habe ich auch schon an sehr unterschiedlichen Plätzen. Gerne kannst du mich nach einer geeigneten Location fragen und wir treffen uns vor Ort.

2. Mehr als ein Outfit beim Fotoshooting

Nimm zum Fotoshooting bitte nicht nur ein Gewand für dich und deinen Hund mit, sondern lieber drei verschiedene Outfits. Ein legeres Alltags-Outfit mit Jeans und T-Shirt, ein etwas schöneres Top und eventuell ein schönes Kleid. Das kann zu vielen sehr unterschiedlichen Bilder führen, dies ist besonders wichtig wenn die Location nicht besonders abwechslungsreich ist. 

drei Hundefotoshootings zum Preis von einem

Außerdem habt ihr bei den Fotos das Gefühl es wurden mehrere verschiedene Fotoshootings an dem Tag gemacht. Wenn du möchtest kannst du natürlich auch ein Ballkleid oder etwas ähnliches mitnehmen. Damit können super dramatische oder romantische Fotos entstehen.

3. Ruhe ausstrahlen und Spaß haben

Ruhe und Gelassenheit ist nicht immer einfach. Vor allem nicht, wenn der liebe Hund an dem wichtigen Fotoshooting-Tag nicht mitmachen will, keine Konzentration hat und schon gar nicht so dreinschaut, wie du dir es erhofft hast. Hier ist es besonders wichtig Ruhe zu bewahren und bitte lass dich nicht stressen. Es werden wundervolle Bilder in der Auswahl sein, auch wenn es sich gerade nicht so anfühlt! 

Locationwechsel für mehr Konzentration

Gute Chancen auf mehr schöne Fotos habt ihr, wenn wir mit Gelassenheit weiter Fotos machen und einfach Spaß haben. Oft hilft es auch die Location zu wechseln oder eine andere Aktivität zu wählen. Vielleicht fühlt sich dein Hund an diesem Platz nicht wohl oder es lenkt ihn ein Reiz sehr stark ab. Dann sollten wir es ihm einfacher machen und etwas neues ausprobieren. Kurz mit deinem Hund zu spielen ist in den meisten Fällen aus sehr hilfreich.

4. Die besten Leckerlis mitnehmen

Ohne Überredungskunst werden die geübten Kunststücke nicht funktionieren. Also nicht die besten Leckerlis zu Hause vergessen. Bitte nimm Leckerlis mit, die dein Hund super toll findet, wie zum Beispiel Schinken oder ein Stück Käse. Ich verfüttere sehr gerne einen Teil der Tagesration, weil mit ein bisschen Hunger arbeitet es sich schneller und mit mehr Konzentration. 

das Lieblingsspielzeug mitnehmen

Das Lieblingsspielzeug von deinem Hund kann auch Wunder wirken. Nimm es auf alle Fälle mit. Auch als Belohnung kann das Spielzeug eingesetzt werden. Zwischen den einzelnen Fotos kannst du mit deinem Hund spielen und ihm so eine kleine Pause vom Fotoshootingstress gönnen. 

im Vorfeld an der Location üben

Übe die Kunststücke und ein bisschen Grundgehorsam vor dem Fotoshooting mit deinem Hund an der Location, damit dein Hund schon weiß, dass an diesem Ort auch Arbeit und Konzentration verlangt werden kann. Auch in Ruhe einmal dort spazieren gehen ist eine gute Vorbereitung, damit sich dein Hund an vorhandenen die Gerüche und die Gegend gewöhnen kann.

5. Probiere verschiedene Posen aus

Ja, es fühlt sich komisch an, aber vieles sieht auf den Fotos wundervoll aus. Dir braucht nichts peinlich zu sein. Mir ist bei meinen Fotoshootings eine entspannte Atmosphäre sehr wichtig. Du und dein Hund sollst dich beim Fotoshooting so fühlen, als wäre ich deine beste Freundin. Unter Freundinnen ist es bekanntlich nichts peinlich und alles erlaubt.

Beispielbilder vorbereiten

Es ist auch sehr hilfreich vorher sich Beispielbilder von anderen Fotografen oder aus meinem Portfolio heraus zu suchen. Zeig mir diese Bilder am Besten vor oder während dem Fotoshooting. Damit habe ich ein super Verständnis was du dir wünscht und vorstellst. Ich kann auch diese Wünsche sofort ins Fotoshooting einarbeiten und im besten Fall alles erfüllen, was du dir vorstellst. 

Ehrlichkeit ist besser als falsche Erwartungen

Allerdings werde ich dir auch klipp und klar sagen, wenn etwas nicht so funktionieren kann. Zum Beispiel: Es ist leider nicht realistisch ein super romantisches Sonnenuntergangsfoto von dir und deinem Hund zu machen, wenn wir einen Fototermin am frühen Nachmittag haben. Da ist leider noch kein Sonnenuntergang in Sicht.

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